Jahreshauptversammlung 2016

Bericht des Vorsitzenden über das Jahr 2015

Der Vorstand von links nach rechts: Hendrik Hachenberg, Doris Rauen-Kuhlmann, Svenja Knoke, Angela Dümmler

Die Kindertagespflege unterliegt einem ständigen Wandel, dem sich unser Verein immer wieder stellt. Die Nachfrage nach einer bedarfsgerechten Kinderbetreuung steigt dabei stetig, so dass auch in unserer ländlichen Region davon auszugehen ist, dass zukünftig wesentlich mehr als die ursprünglich durch die Bundespolitik angenommenen 35 % aller Kinder im Altersbereich von 1 bis 3 Jahren in die Fremdbetreuung gegeben werden. Auf diese Nachfrage wollen wir gewohnt flexibel reagieren.

Um dem Anspruch der Eltern auf vergleichbare Bedingungen in der Kindertagespflege nachzukommen, haben wir daher im vergangenen Jahr unsere Kooperation mit der Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf vertieft und einen personellen Austausch unter den Familien- und Kinderservicebüros eingerichtet. Auch die Kooperation mit dem Landkreis Höxter wurde für die Kinderbetreuung intensiviert, um im Südkreis eine möglichst flexible und kindgerechte Betreuung zu gewährleisten.

Im letzten Jahr standen, wie auch in den Vorjahren, die Gestaltung und Optimierung unserer Rahmenbedingungen in unserem Fokus. Die Satzung für die Kindertagespflege wurde überarbeitet und neue Vertretungskonzepte erdacht. Diese sollen noch mehr Verlässlichkeit und Transparenz für die abgebenden Eltern schaffen.

Ebenfalls beschäftigte sich der Verein im letzten Jahr intensiv mit der Qualifizierung neuer Tagesmütter und -väter. Ein für den Jahresbeginn geplanter Kurs konnte mangels ausreichender Anmeldungen erst Ende des Jahres gestartet werden. Hier zeigt sich, dass wir weiterhin auf eine angemessene Vergütung unserer Tagesmütter und -väter hinwirken müssen, damit die Tätigkeit auch in finanzieller Hinsicht attraktiver wird.

Auch im Team des Vereins tat sich einiges. So hat sich Gundula Harlis entschieden, nach Ihrem Sabbatical in den (beruflichen) Ruhestand zu gehen. Liebe Gundula, an dieser Stelle möchten wir Dir nochmals von ganzem Herzen für Deine langjährige Unterstützung des Vereins danken! Wir freuen uns zugleich, dass wir mit Mariola Zenunaj die freigewordene Stelle besetzen können.

Zudem machte der Verein mit zahlreichen Aktionen auf sich aufmerksam. So waren wir unter anderem auf der Hallo-Baby-Messe, dem Kauffmannsgartenfest und dem Weltkindertag mit eigenen Ständen und kindgerechten Angeboten vertreten. Ganz neu war im vergangen Jahr ein Literarischer Abend, durch den uns Doris Rauen-Kuhlmann führte. Weitere Highlights waren das Sommerfest des Vereins und ein sehr gut angenommenes Laternenfest.

An dieser Stelle möchte ich mich für das großartige Engagement des Beirats bedanken! Ohne Euch wären so zahlreiche Aktionen nicht möglich. Umso mehr bedauern wir es, dass wir Gitta Müller dieses Jahr aus dem Beirat verabschieden müssen. Liebe Gitta, wir  danken Dir für Dein tolles Engagement im Verein und freuen uns, dass Du uns trotzdem weiter unterstützt!

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle im Namen des gesamten Vorstandes auch bei den Tagesmüttern, Beiratsmitgliedern, dem Team und allen Unterstützern des Vereins! Wir freuen uns auf ein gemeinsames 2016!

gez. Hendrik Hachenberg

 

Jahresbericht  2015
Beirat Kinderbetreuung Holzminden e.V.

Der Beirat

Unsere monatlichen Treffen haben wir wie jedes Jahr eingehalten. Danke an alle, die uns tatkräftig unterstützt haben.

Im ersten Halbjahr waren wir wieder beim  Kinderfest im Kauffmannsgarten vertreten. Es wurde gebastelt und geschminkt. Die Schlangen vor unseren Ständen waren wie immer super lang. Einige Regenwolken haben uns etwas in Unruhe versetzt, aber Regen hat uns noch nie verscheucht.

Im Juli ging es gleich weiter mit unserem Sommerfest. Viele Spiele wurden aufgebaut, Würstchen mit Brötchen gegessen und Luftballontiere gedreht. Der Eiswagen war auch wieder da. Was für eine Freude. Eine riesige Pfütze vorm Fußballtor war der absolute Renner des Tages. Sonst hatten wir Glück mit dem Wetter.

Dieses Jahr haben wir eine WhatsApp Gruppe gegründet. Damit können wir jetzt noch schnell kleinere Dinge klären.

Das letzte große Ereignis war der alljährliche Laternenumzug. Es standen wieder viele Kinder mit ihren Laternen im Park und freuten sich. Dieses Jahr hatten wir sogar tatkräftige Unterstützung von der Musikschule. Der Abschluss vor dem Gebäude der Kinderbetreuung mit dem Feuer in der Feuerschale ist immer wieder wunderschön. Ein gelungenes Fest.

Nochmal Danke an alle,  die den Weg jedes Jahr zu uns finden.

Euer Beirat

 

Jahresbericht des Familien- und Kinderservicebüros Holzminden 2015

Das Wichtigste vorweg…: Die Kindertagespflege (KTP) im Landkreis hat nach wie vor in der Betreuungslandschaft im Kreis Holzminden einen festen Platz und große Bedeutung :-). Obwohl in den letzten Jahren sehr viele Krippen- und auch neue Kindergartenplätze geschaffen wurden, ist die Zahl der betreuten Kinder in KTP ziemlich konstant geblieben. Dies liegt zweifelsohne daran, dass die Tagesmütter und –väter eine besonders gute Arbeit leisten und dass das flexible Betreuungsangebot in KTP erkennbar gute Bindungs- und Bildungschancen bietet. Ein Beispiel: In der Stadt Holzminden werden aktuell 30 Kinder unter drei Jahren in Kindertagespflege betreut, obwohl es einige freie Krippenplätze gibt. Das zeigt, dass Eltern die in der Kreisstadt eine Wahlmöglichkeit haben, sich in einigen Fällen eben bewusst für die Betreuung in KTP entscheiden.

So soll dann auch unser Bericht mit dem Dank an die engagierten und emsigen Tagespflegepersonen (TPP) starten. Die Personen, die heute in der KTP tätig sind, haben vielfältige „Jobs“: Sie sind Forschungsassistenten, Tröster, Grenzsetzer, Vorleser, Zuhörer, Förderer, Para-Profis in musikalischer, künstlerischer und lebenspraktischer Früherziehung, Elternratgeber….

Sie brauchen also neben Organisationstalent auch Buchhaltungskenntnisse, Unternehmergeist, Zeit für Vorbereitungen, Vernetzung und Fortbildung und viel Verständnis für Eltern, die durch Doppelbelastung (Familie & Beruf) manchmal am Rande ihrer Kapazitäten sind.

Das Team des Familien – und Kinderservicebüros bedankt sich hiermit herzlich für die kooperative, zugewandte Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen.

Qualifizierung von TPP

Damit das Team auch in Zukunft allen Nachfragen von Eltern nach der passenden TPP in Wohnortnähe begegnen kann, ist es wichtig, dass auch weiterhin ausgebildet wird und somit qualifizierter „Nachwuchs“ in den Pool der Tagesmütter und –väter integriert werden kann.

Um wieder einen Qualifizierungskurs anbieten zu können, musste das Team im Jahr 2015 besonders viel Aufmerksamkeit und Arbeitszeit einbringen. Ein für Herbst 2014 geplanter Kurs kam nicht zustande, weil wegbrechende EU-Fördermittel zu einem Teilnehmerbeitrag von über 700,- € führten und diese Summe viele potentielle Qualifizierungswillige abschreckte. So setzte sich das Team mit kräftiger Unterstützung des Vorstandes des Vereins dafür ein einen politischen Beschluss zu erwirken, der erweiterte Zuschüsse des Landkreises ermöglichte. Dies ist glücklicher Weise zum Anfang des Berichtsjahres 2015 gelungen. Dennoch kam ein für März geplanter Kurs auch nicht zustande …

Das Team weiß durch den niedersachsenweiten Austausch mit Fachkräften in der Beratung und Vermittlung von TPP, dass es besonders in den kleineren Städten des Landes immer schwieriger wird, genug Teilnehmer /innen für Qualifizierungskurse zu finden, da die Mütter von heute nach der Geburt ihres Kindes meist nicht mehr lange zuhause bleiben und deshalb die KTP als neue Aufgabe zusätzlich zur Erziehungszeit der eigenen Kleinen nicht zur Debatte steht. Zusätzlich sind die Chancen für Personen, die pädagogisch vorgebildet sind, im Angestelltenverhältnis in Institutionen aktiv zu werden, relativ hoch.

Aber so schnell gab das Team nicht auf und entschloss sich für einen ganz besonderen Einsatz: Jede Mitarbeiterin nahm sich einen Tag Zeit Flyer und Plakate in einem verabredeten Teil des Landkreises punktgenau und mit persönlicher Ansprache zu verteilen /anzubringen. Es wurden alle Kitas der Region, größere Geschäfte, Gemeindeverwaltungen, Kirchengemeinden etc. angefahren und das Gespräch mit potentiellen Informationsmultiplikatoren gesucht. Außerdem wurde in der regionalen Presse und Online-News vom Team verfasste Artikel und vom Verein in Auftrag gegebene Anzeigen abgedruckt.

Die „Kampagne“ war von Erfolg gekrönt. Die Mitarbeiterinnen haben im Berichtszeitraum mehr als 20 an KTP interessierte Personen beraten. Elf Frauen unterschrieben den Fortbildungsvertrag, sodass der Kurs im Oktober 2015 tatsächlich starten konnte.

Die Interessentinnen wurden von den Mitarbeiterinnen des FKSB HOL durch standardisierte persönliche Gespräche bei Hausbesuchen überprüft und in der Eignung bestätigt. Da das Teammitglied Dörthe Oppermann zusätzlich zur Anstellung im FKSB als Dozentin in der Qualifizierung beschäftigt ist, ist jetzt schon absehbar, dass die Teilnehmerinnen des jetzigen Kurses den Pool der schon tätigen TPP sehr gut ergänzen werden.

Neue Kooperation mit Stadtoldendorf

Nachdem Ende 2014 im Arbeitskreis mit Landkreis-, Samtgemeinde-, Kirchengemeinde- und Anstellungsträger- Vertretern/innen klar wurde, dass der als sinnvoll erachtete Plan, das Familien- und Kinderservicebüro Stadtoldendorf wieder unter das Dach des Vereins Kinderbetreuung Holzminden zurückzuführen, scheiterte, weil dann Fördermittel für das Familienzentrum Stadtoldendorf wegbrechen könnten, wurde von Karen Demann ein Kooperationskonzept erarbeitet. Gleich Anfang des Jahres 2015 wurde diese Kooperationsvereinbarung von den Trägervertretern unterschrieben.

Ziel der Kooperation ist es, für Eltern, TPP und Kinder landkreisweit vergleichbare Bedingungen, hohe Qualität und gute Erreichbarkeit zu gewährleisten. Iris Hirte (Leiterin des FKSB St’dorf) ist für mehrere Stunden pro Woche im FKSB HOL, nimmt an den Dienstbesprechungen teil und kann die Datenbank des Vereins mit nutzen.

Dörthe Oppermann ist festangestellt im FKSB HOL und wird für sechs Wochenstunden ans FKSB Stadtoldendorf delegiert, um auch von dort aus die Tagepflegepersonen und Eltern der ehemaligen Samtgemeinde Eschershausen beraten zu können und ansonsten Vertretung und kollegialen Austausch für Iris Hirte zu gewährleisten.

Durch die neue Kooperationsvereinbarung ist eine Weisungsbefugnis durch die pädagogische Leitung Karen Demann festgelegt worden, die eine klare Aufgabenaufteilung wie auch Schutz aller Mitarbeiterinnen möglich macht. Bislang gibt es nur positive Rückmeldungen zu den ersten Erfahrungen in diesem Bereich. Dennoch stellt sich wieder die Frage, ob die Anstellung von Frau Hirte über den Verein Kinderbetreuung auf Dauer nicht doch die sinnvollste - da ressourcen-schonendste - Maßnahme wäre.

Satzung / Vertretungsangebot

Die Zusammenarbeit und Auseinandersetzung mit dem Jugendamt bezog sich im Jahr 2015 thematisch besonders auf die nötigen Nachbesserungen der erst im August 2014 verkündeten Satzung. Erst im Laufe der Zeit wurde die Tragweite der ungenauen Formulierungen in manchen Absätzen, besonders aber rund um die Vertretungsregelung deutlich. In der jetzt gültigen Satzung ist die Bezahlung von Vertretung in der KTP nicht gesetzeskonform geregelt und geht auf Kosten der TPP.

Nach Intervention durch Team und Vorstand beim Jugendamt wurde im Berichtszeitraum der Plan gefasst, die Notwendigkeit der erneuten Satzungsänderung im nächst möglichen Jugendhilfeausschuss darzulegen. Das Team hat deshalb Änderungswünsche formuliert und weitergeleitet. Leider wurde die relevante Jugendhilfeausschusssitzung kurzfristig abgesagt, sodass im Jahr 2015 kein Beschluss gefasst werden konnte. Intern haben wir aber Absprachen treffen können, die dafür sorgen, dass die Ableistung von Vertretungsstunden sowohl bei Krankheit als auch bei Urlaub der vertraglich festgelegten TPP bezahlt wird, wenn Eltern die Betreuung ihres Kindes nicht selbst übernehmen können. Darüber sind wir sehr froh und hoffen darauf, dass die Satzung nun zeitnah umgeschrieben und verkündet werden kann.

Zum Thema Vertretung wurde im Jahr 2015 auch noch weiter gedacht und gearbeitet.

Das Team bekam vom Jugendamt den Auftrag ein Vertretungskonzept vorzulegen, das eine Spannbreite von Vertretungsmöglichkeiten aufweist, finanziell machbar und zum Wohle der Kinder ausgelegt ist. Karen Demann hat ein solches Konzept erarbeitet, das unter anderem die Möglichkeit der Einstellung von „Springer/Innen“ und gegenseitige Vertretung z.B. im Tandem oder Dreier-Team beinhaltet um die Verlässlichkeit in der KTP zu erhöhen. Die Chance, dass dieses Konzept durch Beschluss der politischen Ausschüsse auch zeitnah umgesetzt werden kann, ist groß.

Arbeit der TPP in eigenen oder angemieteten Räumen

Von den ca. 50 Tagesmüttern und –vätern, die vom Team des FKSB HOL begleitet und vermittelt werden, sind 12 in „Tagespflegenestern“ tätig. Das heißt, dass sie fremde Räume angemietet haben und dort meist im Zusammenschluss von 2-3 TPP 8-10 Kinder betreuen. Das Team ist neben der Begleitung der TPP zuständig auch den Kontakt zu den sechs Kooperationspartnern (z.B. Kirchengemeinden, Gemeindeverwaltungen, Vereinen…), die diesen TPP die Räume für relativ wenig Geld zur Verfügung stellen, zu halten und sie zu beraten. Das Tagespflegeangebot „Sternenkinder“, das an den Kindergarten Fürstenberg angedockt war, wurde im Jahr 2015 beendet, da in den letzten Jahren in und um Fürstenberg so wenig Kinder geboren wurden, dass der immer weniger gebuchte Kindergarten die Kinder unter 3 Jahren mit betreuen konnte.

Die weiteren 38 TPP sind in ihren eigenen Haushalten tätig und bieten so bei der Betreuung noch mehr Familiennähe und ganz besondere zeitliche Flexibilität.

Hygiene und Registrierungspflicht

Besondere Aufmerksamkeit des Teams richtete sich auf das Thema Lebensmittel-Hygienevorschriften für TPP aufgrund der Verordnung (EG) Nr.852/2004 des europäischen Parlaments, das auch in Deutschland alle TPP, die Essen an Kinder ausgeben, zu „Lebensmittelunternehmern“ macht. Das Land Niedersachsen hat zwar angewiesen, dass bei uns nur TPP, die in Großtagespflegestellen arbeiten, registrierungspflichtig sind, dennoch mussten alle Tagesmütter und –väter auf ihre Sorgfaltspflicht und Verantwortung hingewiesen werden. Intensive Gespräche mit Mitarbeitern des Veterinärsamts des Landkreises bereiteten das Team auf die Durchführung einer Vollversammlung für alle TPP des Landkreises vor. In dieser Versammlung wurde eine „Hygienefibel“ für Tagespflegehaushalte entwickelt. Für TPP, die in Großtagespflegestellen tätig sind, soll Anfang 2016 eine zusätzliche Versammlung zum Thema Registrierungspflicht angeboten werden.

Fortbildung der Betreuungskräfte

Für alle Tagesmütter des Landkreises (einschließlich der durch das FKSB Stadtoldendorf begleiteten Frauen) wurden im Jahr 2015 folgende Fortbildungen angeboten:

  • 5 Termine zum Aufbaucurriculum gesunde Ernährung
  • Kleine Forscher: 2x „Magnete“ und 2x „Mathe in Raum und Form“
  • 1 GTP-Abend „Werbung und Sponsoring“ und 2 Vollversammlungen

Fortbildung der Mitarbeiterinnen

Die Mitarbeiterinnen des FKSB HOL haben an folgenden Fortbildungsveranstaltungen teilgenommen, um den vielfältigen Herausforderungen in der KTP begegnen zu können:

  • Seminar zu „Satzungen“
  • Seminar zu „Besonderheiten in der GTP“
  • Fachtagung zu „Sprachentwicklung, Sprachbildung“
  • Seminar zu „Kindertagespflegeskala TAS“
  • DJI-Jahrestagung „Betreute Kindheit – Neue Debatten, veränderte Realitäten“
  • Maßnahmenträgerkonferenz zum kompetenzorientierten Qualifizierungs-Handbuch

Weitere Informationen zu der Basisarbeit des Teams, nämlich der Beratung, Vermittlung und Begleitung von Tagespflegeverhältnissen, finden Sie hinten im Berichtsheft unter „Übersicht – Zahlen/Infos zur Kindertagespflege 2015“.

Studentin der HAWK

Als Besonderheit im Jahr 2015 ist die Aufnahme einer Studierenden der HAWK HOL, Soziale Arbeit, als 100 Std-Praktikantin in das Team zu nennen. Ihr Aufgabenschwer-punkt lag darin, Hausbesuche bei Tagesmüttern und –vätern durchzuführen und die räumlichen Voraussetzungen und die pädagogische Arbeit der TPP nach Maßstäben der von PädQuis entwickelten und bundesweit häufig eingesetzten Tagespflege-Skala (TAS) zu dokumentieren. TPP konnten sich freiwillig melden um an der Aktion teilzunehmen. Praktikantin besuchte die ausgewählten Tagespflegestellen über mehrere Stunden, beobachtete nach Skala und wertete die Ergebnisse aus. Ein Austauschgespräch mit der TPP über Stärken und Schwächen schloss sich an. Die anonymisierte Auswertung der Beobachtungen wurde dem FKSB zum Abschluss des Praktikums zur Verfügung gestellt. Für die TPP, die an dem Projekt teilnahmen, sind sicherlich manch neue Einblicke gewährt worden.

Öffentlichkeitsarbeit

Um das Betreuungsangebot durch Kindertagespflege auch in der Öffentlichkeit immer wieder vorzustellen, hat das Team bei folgenden Aktionen mitgewirkt:

  • Feste (Kauffmannsgarten, Sommerfest, Weltkindertag, Laternenumzüge)
  • „Hallo Baby-Messe“
  • Literarischer Abend
  • Flyer & Plakate zur Quali-Ankündigung und Verein im ganzen LK
  • Breilöffel mit Aufdruck in Auftrag gegeben und über das Begrüßungspaket und andere Wege verteilt

Für diese Aktionen wurden Presseartikel erarbeitet und auf vielen Plattformen veröffentlicht.

Die Homepage des Vereins wird sehr aufwendig gepflegt. 5000 Klicks pro Woche machen deutlich, dass die immer aktuellen Informationen auch abgerufen werden.

Zudem waren die Mitarbeiterinnen auf vielen Veranstaltungen von Netzwerkpartnern vertreten.